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Deutscher Botschafter trifft Alumni in Tula

Am 25. September empfing die Staatliche Universitaet Tula anlaesslich des Runden Tisches „Mit Deutschlanderfahrung in die russische Wirtschaft“ als Ehrengaste den Deutschen Botschafter in Russland, Dr. Walter Juergen Schmid mit einer Delegation der Deutschen Botschaft Moskau. Sie waren zum Treffen mit russischen Studierenden der Staatlichen Universitaet Tula gekommen, das zusammen mit „hallo deutschland!“, dem Alumninetzwerk des Deutsch-Russischen Forums e.V. organisiert worden war.


Am runden Tisch versammelten sich Studierenden und Dozenten der Universitaet, Alumni verschiedener Austauschprogramme und Unternehmensvertreter. Die Vorsitzende der Bank VTB in Tula, Julia Repina, die Vertreterin der OPT Bank, Olga Kusnetsowa. brachten der Veranstaltung grosses Interesse entgegen.



Nach dem Grusswort des Botschafters begann bald eine lebendige Diskussion in freundlicher und zwangloser Atmosphaere. Vor dem Beginn der Konferenz fragte der Dolmetscher des Botschafters, ob man das Dolmetschen eigentlich brauche und war angenehm ueberrascht, dass alle TeilnehmerInnen ausgezeichnet Deutsch sprachen. Die Studierenden erkundigten sich vor allem nach den Möglichkeiten, ihre Bildung in Deutschland fortzusetzen und nach Perspektiven der deutsch-russischen Hochschulkooperation. Einige TeilnehmerInnen der Konferenz schlugen vor, eine Reihe von Seminaren unter dem Titel «Deutsch-russische Partnerschaft im Geschaeftbereich» am Goethe Institut durchzufuehren. Der Botschafter fand diese Idee sehr gut und schlug den Studenten vor, selbst einen Vortrag als Vertreter der Staatlichen Universitaet Tula zu halten. Die Fragen bezueglich der Vereinfachung des Visumsregimes zwischen Deutschland und Russland und Verkuerzung der Fristen bei der Beantragung des Visums fuer die Studierenden die das Praktikum in Deutschland machen wurden auch gestellt. Leider konnte der Botschafter aber nur feststellen, dass es unmöglich sei, die Fristen bei der Ausstellung von Visa zu verkuerzen. An dem Vorgang sind nicht nur das deutsche Konsulat, sondern auch andere Organe beteiligt. Sein Tipp war, die Dokumente so schnell wie möglich einzureichen und er betonte, dass deutsche Studenten mit aehnlichen Problemen zu kaempfen haetten. Das Thema der weiteren politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Laendern beunruhigte natuerlich alle Anwesenden. Auf die Frage, welche Wege Deutschland aus der Wirtschaftskrise sehe antwortete der Botschafter, dass natuerlich alle Betroffenen daran interessiert sind, die Krise zu ueberwinden und alle Betroffenen auch entsprechende Massnahmen ergreifen.
Die Studenten hatten natuerlich noch viele Fragen, die der Botschafter trotz seines engen Terminplans ausfuehrlich beantwortete. Zum Schluss bedankte er sich bei den Anwesenden fuer ihre aktive Beteiligung an der Diskussion und reiste weiter zu seinem naechsten Termin.


Julia KULAKOWA, Studentin des Lehrstuhls fuer Linguistik und UEbersetzung Staatliche Universitaet Tula, Alumna "hallo deutschland!"

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