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„Zusammen handeln!“- Neue Erkenntnisse zum Thema zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit
Heutzutage stoßen wir immer häufiger auf den Begriff „Zivilgesellschaftliches Engagement“. Doch was heißt es eigentlich sich zivilgesellschaftlich zu engagieren? Auf diese und viele andere Fragen versuchten die Teilnehmer des Alumni-Forums «Zivilgesellschaftliches Engagement“ vom 12. bis 13. Juli in Jekaterinburg eine Antwort zu finden. Das Forum wurde vom Alumniportal «hallo deutschland!“, dem DAAD, der Robert Bosch Stiftung und mit Unterstützung des Instituts für zivilgesellschaftliches Engagement in Perm organisiert. Das Forum wurde für insgesamt 20 ehemalige Absolventen von deutschen Stipendienprogrammen aus den Regionen Perm, Tscheljabinsk, Ufa, Ekaterinburg und Moskau veranstaltet.
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Das vergangene Forum wurde parallel zum „Petersburger Dialog“ durchgeführt, welcher vom russischen Präsidenten Putin und dem ehemaligen deutschen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder mit dem Ziel gegründet wurde, die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland zu fördern.
Die Eröffnung des Forums fand am 12. Juli in der Uraler Staatlichen Gorki Universität statt. Zur Eröffnung sprachen Artem Lyssenko von „hallo deutschland!“, Ivonne Bollow von der Robert Bosch Stiftung und Isolde Graner vom DAAD. Nach der Eröffnung hörten die Teilnehmer einen Vortrag der DAAD-Lektorin aus Jekaterinburg Isolde Graner und der Lektorin der Robert Bosch Stiftung Ivonne Bollow über die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von interkulturellen Projekten durch verschiedene Stiftungen.
Zoya Lukyanova vom Institut für Zivilgesellschaft in Perm stellte den Teilnehmern in einem Seminar Möglichkeiten von eigenständigem „Bürgerengagement“ vor. Am Abend des ersten Tages erwartete die Teilnehmer eine kleine Überraschung. Sie trafen sich zum gemeinsamen Abendessen mit den Teilnehmern des deutsch-russischen Jugendparlamentes. Beim Abendessen konnten die Teilnehmer des Forums und des Parlaments ihre Erfahrungen austauschen und die derzeitige Situation der deutsch-russischen Beziehungen diskutieren.
Den Mittelpunkt des Programms am zweiten Tag stellte eine offene Diskussionsrunde unter dem Vorsitz des Koordinators für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit Dr. Andreas Schockenhoff dar. An der Diskussion nahmen verschiedene Mitglieder von nichtkommerziellen Organisationen und berichteten dem Publikum über die Möglichkeiten von gesellschaftlichen Organisationen und deren Zukunft. Es wurde die These aufgestellt, dass trotz der derzeitigen beklagenswerten Lage von nichtkommerziellen Organisationen in Russland das Fundament für ihre künftige Entwicklung doch gelegt ist.
Nach der Diskussion präsentierten die Teilnehmer ihre eigenen Ideen und Projekte. Jedes der vorgestellten Projekte wurde beraten und eingehender Kritik unterzogen. Ein interessantes Projekt über die Möglichkeiten von Vereinigungen zur Stärkung von verschiedenen gesellschaftlichen Organisationen einer Region mit dem Ziel einer erfolgreichen Partnerschaft und Zusammenarbeit. Eine weitere interessante Idee zu einer Freizeitorganisation für Jugendliche stellte Prochor Shutshalov vor. Durch dieses Training konnte jeder Teilnehmer sein eigenes Projekt noch einmal von anderen Seiten betrachten, überdenken und eventuell Ideen zur Verbesserung mit nach Hause nehmen. Die Veranstaltung wurde geschlossen mit einer Evaluationsrunde und der Ausgabe von Zertifikaten.
Mankova Jekaterina, Koordinatorin der Abteilung „Arbeit mit Schulen“ des Regionalzentrums für deutsche Sprache und Kultur an der Tomsker Staatlichen Universität, Teilnehmerin der Veranstaltung und Mitglied von „hallo deutschland!“
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