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Kurzseminare "Das deutsche Moskau"
28 Preisträger des Deutsch-Russischen Jugendforums "Gemeinsam ins XXI. Jahrhundert!" aus Tomsk, Ufa, Sankt Petersburg, Moskau, Tjumen, Chabarovsk und anderen Städten Russlands haben sich im Oktober auf Reisen nach Deutschland, Frankreich und Belgien gemacht.
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In Moskau, wo sich die Teilnehmer der Reisen vor dem Abflug nach Deutschland zusammenfanden, organisierte das "Infozentrum" drei zwei- bis dreitägige Seminare mit dem Thema "Das deutsche Moskau: Beziehungen mit Tradition – Institutionen heute". Die Seminare fanden in dem etwas ausserhalb von Moskau gelegenen Seminarhaus "Mamontovka" statt.
Die Idee der Seminare bestand darin, die jungen Leuten näher mit deutschen wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen wie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Goethe-Institut oder der Alexander von Humboldt-Stiftung bekannt zu machen. Die Leiter dieser Organisationen erläuterten den Seminarteilnehmern verschiedene Stipendienprogramme und ihre Bewerbungsvoraussetzungen und informierten über Möglichkeiten, die Deutschkenntnisse zu verbessern. Einige der Studenten, die schon einmal ein Stipendium erhalten hatten, beispielsweise vom DAAD, nutzen die Gelegenheit, sich "am richtigen Ort" dafür zu bedanken und von ihren positiven und negativen Erfahrungen beim Studium in Deutschland zu berichten.
Die Deutschen stellen in Moskau die größte Ausländergemeinde noch vor den Amerikanern. Einen kleinen Einblick in die gegenwärtigen deutschen Aktivitäten vermittelten die Besuche beim DaimlerChrysler-Konzern, beim Zweiten Deutschen Fernsehen und in der Deutschen Botschaft. Über die vergangenen Jahrhunderte deutsch-russischer Zusammenarbeit dagegen zeugt die Sammlung des kleinen historischen Museums in Levortovo, die sich die Seminarteilnehmer ansahen.
Zum Abendessen im Klub "Propaganda" gesellten sich die Moskauer Lektoren der Bosch-Stiftung dazu und erzählten über das Engagement der Robert-Bosch-Stiftung in Russland und über verschiedene von ihr geförderte Projekte, wie beispielsweise das Theodor-Heuss-Kolleg.
Für uns Mitarbeiter des Infozentrums erwies es sich als sehr nützlich, die Meinung der jungen Leute zum Design der neuen homepage "Hallo Deutschland" und zu unserer Arbeit insgesamt zu erfahren. Information über deutsche Fördermöglichkeiten sind besonders in den Regionen Russlands nach wie vor mühsam zu bekommen. Der Zugang zum Internet ist für viele umständlich und teuer, was uns darin bestätigt, auch in Zukunft der Druckfassung unseres newsletters mit neuesten Informationen über Projekte und Stipendien große Aufmerksamkeit zu schenken.
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