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Runder Tisch „Russland und die Euro-Krise“
Am Donnerstag, den 24. Juni lud das Deutsch-Russische Forum zum ersten runden Tisch im Rahmen der „Moskauer Gespraeche“. Mercedes Benz Russia unterstuetze die Veranstaltung und stellte unter anderem das Maybach Studio für die Diskussion zur Verfuegung. Doch vor dem Hintergrund der Automobil-Luxusklasse wurde nicht ausschliesslich die Waehrungskrise diskutiert. So ereichte nach Angabe deutscher Medien der Absatz bei Mercedes vor kurzem wieder annaehernd das Niveau, der vor der Krise erzielten Verkaeufe.
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Ob die Folgen des Euro - Kollaps Einfluss haben koennten auf die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen der EU zu Laendern wie Russland haben koennten, war das Hauptthema der Diskussion. In der Rolle des Moderators fungierte Dr. Frank Schauff, Chef der Europaeischen Wirtschaftsvereinigung in der Russischen Föderation. Die Krise bringe allen Arbeit, so Dr. Schauff, unter anderen den Oekonomen, den Politologen und den Journalisten. Und sogar wenn die Krise ihren Zenit ieberschritten hat, dann muss Europa entscheiden, welche Lehren es aus dem wirtschaftlichen Niedergang zieht. Mit anschaulichen Zahlen zum Thema bereicherte Torsten Erdmann, Vertreter der Commerzbank in Russland den runden Tisch. Er hat eine Praesentation vorbereitet, in der er die Kursbewegungen in den verschiedenen Perioden der Krise zeigte. Die Diskussion kommentierten die beiden russischen Journalisten Aleksandr Gabuev, Korrespondent der Abteilung fuer Weltpolitik der Zeitung „Kommersant“ und Sergej Sumlennij, Auslandskorrespondent des Magazins „Expert“ in Deutschland. Sie sprachen über die Abhaengigkeit der Politik und Wirtschaft von der EU, ueber Mechanismen zur Praevention, wie zum Beispiel einen theoretischen Entwurf zur Ausweisung eines Landes aus der Euro-Zone. Die Zahlen, die vor kurzem von den Spaniern herausgegeben wurden, sind nicht viel besser als das griechische Minus. Und Spanien als auch Griechenland gehoert zur Gruppe de PIIGS – der fuenf benachteiligten Laendern in der Europäischen Union. Zur Diskussion ins Maybach Studio kamen Deutsche und Russen aus den Vereinigungen Alumni-Forum „hallo deutschland“, Junge Osteuropaexperten e. V. oder dem deutsch-russischen Klubforum, sowie deutsche und russische Journalisten. Alle Besucher beteiligten sich aktiv an der Diskussion, stellten Fragen und ausserten offen ihre Meinung.
Evgenija Nikolaeva, Mitglied bei "hallo deutschland!" und Regionen.ru
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