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Treffen in der „östlichsten Stadt Europas“
Es waren zwei ereignisreiche und sehr internationale Tage in Perm. In der „östlichsten Stadt Europas“, wie Jugend- und Kulturminister Oleg Oshchepkow Perm bei seiner Begrüßungsrede charakterisierte, trafen am 8. und 9. Februar die Alumni von „hallo deutschland!“, junge russische und deutsche Journalisten sowie Vertreter deutscher Mittlerorganisationen und deutscher Unternehmen zusammen.
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Das Café „Chotschu“ auf der Kirowa-Straße wurde für einen Tag zum „Café Evropa“, in dem überwiegend deutsche aber auch weitere europäische Organisationen sich und ihre Programme vorstellten. „Ich habe so viel Energie und so viele Ideen, ich weiß nur nicht, wie ich sie umsetzen soll“, erklärte der 18-jährige Ilja aus Blagoweschensk, während er die Informationsbroschüren von „hallo deutschland!“ durchstöberte. Für den jungen Russen aus dem fernen Osten, der mittlerweile in Perm studiert, war das Café Evropa eine gute Möglichkeit, sich über Förder- und Austauschprogramme zwischen Deutschland und Russland zu informieren. Neben dem Informationszentrum „hallo deutschland!“, waren auch der DAAD, die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, die Robert Bosch Stiftung, die Kontaktstelle des Goethe-Instituts und viele weitere deutsche Institutionen und Firmen vertreten. „Das Café Evropa soll einen lockeren und gemütlichen Rahmen für alle bieten, die sich oder ihre Programme vorstellen wollen“, erklärte Günther Hasenkamp, Leiter der kulturellen Programmarbeit, das neue Konzept des Goethe-Instituts, das nach Perm auch in weiteren russischen Städten zum Einsatz kommen soll. In Perm stieß es auf riesiges Interesse. Studenten nutzten die Pause zwischen den Vorlesungen, die Alumni von „hallo deutschland!“ berichteten von ihren aktuellen Projekten. Dazwischen führten junge Journalisten aus Deutschland und Russland Interviews. Als Teilnehmer am deutsch-russischen Journalistikworkshop des Goethe-Instituts waren sie vom 8. bis 9. Februar ebenfalls in Perm. Unter ihnen auch „hallo deutschland!“ Alumni wie Igor aus Ufa und Irina aus Uljanowsk. Auf dem zweitägigen Workshop gingen die jungen Journalisten der Frage nach dem „Jetzt-Gefühl“ deutscher und russischer Jugendlicher nach und erstellten eigene Podcasts für das Internet. Abschließendes Highlight für Journalisten und Alumni war eine Diskussionsrunde mit dem deutschen Botschafter Dr. Walter Jürgen Schmid. „Was sind aus Ihrer Sicht die Unterschiede zwischen deutschen und russischen Jugendlichen? Und wie sehen Sie die Jugend von morgen?“, wollten die jungen Diskussionsteilnehmer wissen. Und damit hatten sich die Fragen an den Botschafter noch lange nicht erschöpft. Dr. Walter Jürgen Schmid zeigte sich beeindruckt von dem differenzierten Interesse sowie der großen Allgemeinbildung und dem Engagement der jungen Journalisten und Alumni.
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